Tipps für markenstarke Kommunikation

Die Stadtmarke Bocholt lebt nicht von Werbung. Sie lebt von dem, was Menschen täglich tun, sagen, zeigen und erleben.

Deshalb gibt es die Bocholter Marken-Guidelines: praktische Empfehlungen für alle, die Bocholt mitgestalten möchten. Sie dienen als Kompass für Kommunikation und orientieren sich an den Stärken der Stadt – verständlich, praxisnah und leicht umsetzbar.

Typisch Bocholt

Marken-Guidelines helfen, die Stärken Bocholts sichtbar zu machen – in der Kommunikation, bei Veranstaltungen, in Projekten oder im alltäglichen Miteinander.

Für jede der fünf Stärken Bocholts gibt es Empfehlungen für bestimmte Zielgruppen und Themenbereiche.

Lokales Knowhow

Marken-Guidelines zeigen auf, wie die Stadtmarke mit Leben gefüllt werden kann – passend zur jeweiligen Aufgabe und ohne großen Aufwand.

Das Besondere: Entwickelt werden die Empfehlungen für markenstarke Kommunikation gemeinsam mit lokalen Akteurinnen und Akteuren – dazu zählen Vereine, Unternehmen, Institutionen, Kulturschaffende u.v.m.

Aus vielen Bildern wird ein Bild
  • Vereine gewinnen Aufmerksamkeit für ihr Engagement.

  • Unternehmen stärken ihre Verbindung zum Standort.

  • Institutionen schaffen Orientierung und Wiedererkennbarkeit.

  • Veranstalterinnen und Veranstakter machen die Besonderheiten Bocholts sichtbar.

So entsteht Schritt für Schritt ein klares und glaubwürdiges Bild von Bocholt – nach innen und nach außen. Jede umgesetzte Empfehlung ist ein kleiner Beitrag zur Stadtmarke. Viele kleine Beiträge ergeben zusammen ein starkes Portrait von Bocholt.

Für Kunst- und Kulturschaffende

11 markenstarke Handlungsempfehlungen*, von denen kunst- und kulturschaffende Menschen und Institutionen in Bocholt profitieren können.

*Workshop in 12/2025

In Bocholt sind regelmäßig Künstler aus den Niederlanden zu Gast und prägen so das Bild des Kulturlebens. Einen Schwerpunkt bilden dabei Künstler aus der Region.

〉Die einzelnen Institutionen und Kulturorte organisieren selbstständig entsprechende Veranstaltungen und nehmen niederländische Künstler in ihr Programm auf.

〉Gegenüber Besuchern/Publikum wird dies herausgestellt.

Beispiele : "Heute zu Gast in Bocholt: Die Band XY aus dem niederländischen  Winterswijk!", "Kunst kennt keine Grenzen: Künstler XY aus dem niederländischen Achterhoek!"

Die Bocholter Kulturinstitutionen pflegen mit ihren niederländischen Nachbarn viel Kontakt und Austausch. Dies macht die Kultur zu einem sehr lebendigen verbindenden Faktor grenzüberschreitender Gemeinsamkeit.

〉Viele Ankündigungen, Programmen, Einladungen usw. werden zweisprachig erstellt; Begrüßungen des Publikums (bei offenen Veranstaltungen) erfolgen zweisprachig ("Herzlich Willkommen - hartelijk welkom!").

〉Zu dieser Offenheit gehört es auch, Kulturveranstaltungen auf der niederländischen Seite zu promoten; z.B. auf den eigenen Websites, in Programmheften usw.

〉Ziel ist eine gemeinsame, grenzüberschreitende „Kulturöffentlichkeit“.

Für (deutsche) Touristen im niederländischen Umland ist Bocholt eine attraktive Destination für Tagesausflüge. Sie nutzen gezielt auch das vielfältige kulturelle Angebot in Bocholt.

〉Bocholter Kulturveranstaltungen werden sehr gezielt in den Urlaubsorten des niederländischen Umlands beworben; idealerweise mit aktivierenden Impulsen (z.B. Sonderveranstaltungen, -führungen; Tipps, verschiedene Aktivitäten zu verbinden).

〉Dabei werden Kooperationen mit touristischen Akteuren geschlossen.

In Bocholt gibt es vielfältige Gelegenheiten, um Kultur mit dem Fahrrad zu erleben. Dazu gehören kulturelle Fahrradtouren, Events, sowie Routen mit festen Installationen. Von den Teilnehmenden werden diese Aktivitäten als besonders typisch für Bocholt wahrgenommen.

〉Die Bocholter Kulturinstitutionen bieten regelmäßige attraktive „Fahrradprogramme“ oder initiieren solche.

〉Regelmäßiger Austausch dazu und wiederkehrende Formate werden organisiert.

〉Beispiele und Ideen: Tour mit Konzerten auf dem Weg; Skulpturen-Radweg; Fahrrad-Kino.

In unterschiedlichsten Kontexten stößt man in Bocholt auf das Fahrrad als ein regelrechtes Erkennungszeichen der Stadt. Insbesondere Kulturinstitutionen liefern dabei immer wieder neue und kreative Realisierungen.

〉Fotos von Kultur-Orten mit Fahrrädern davor; das Fahrrad als „Icon“: z.B. auf der Rückseite von Eintrittskarten; künstlerische Ausgestaltung von Fahrrädern.

〉Ggf. sogar Fahrrad „auf der Bühne“ – als Bestandteil von Ausstellungen, Inszenierungen, Vorträgen.

〉Beispiel:  Lichtinstallationen mit Fahrrädern.

In Bocholt findet Kultur regelmäßig an historischen Orten statt. Dies hat eine starke Ausstrahlung auf das Publikum: Die entsprechenden Veranstaltungen bekommen eine besondere Note – und Bocholt gewinnt insgesamt an Charakter.

〉Die Bocholter Kulturinstitutionen nutzen historische Orte sowohl als reguläre Standorte, als auch für temporäre Aktionen und Events.

〉Die Stadt fördert die Umsetzung pragmatisch, z.B. durch den Verleih einer mobilen Bühne.

〉Beispiele und Ideen: Historische Stätten erlebbar machen (Erlebnistag); Tag des offenen Denkmals; Außenbereich von historischen Gebäuden als „Zuschauerraum“.

Es ist typisch für Bocholt, dass Kultur regelmäßig an geeigneten Orten in der Natur stattfindet. Das Publikum schätzt die besonderen Formate und Locations, die man dabei erleben kann.

〉Die Bocholter Kulturinstitutionen organisieren sowohl temporäre Events als auch feste Installationen.

〉Die Stadt fördert die Umsetzung pragmatisch, z.B. durch den Verleih einer mobilen Bühne.

〉Beispiele und Ideen: Kunstprojekt Freiheitsstrom (könnte weiter ausgebaut werden); Wege an der Aa mit kulturellen Objekten hervorheben.

Die starke Gemeinschaft, die Bocholt auszeichnet, wird in besonderer Weise durch kulturelle  Veranstaltungen gestärkt – und sie wird dadurch sichtbar.

〉Kulturelle Veranstaltungen bringen Menschen in vielfältiger Weise zusammen und stärken Gemeinschaft.

〉Sofern möglich, wird herausgestellt, welche Rolle Vereine und ehrenamtliches Engagement spielen und was dadurch ermöglicht wird.

〉Ggf. gezielt gemeinsame Kommunikationsstrategie und Storytelling entwickeln.

Vernetzung, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung bringen die kulturelle Vielfalt und Attraktivität von Bocholt spürbar voran. Kulturinstitutionen und ihre Besucher profitieren von dieser Bocholter Besonderheit.

〉Indem Kulturinstitutionen zusammenarbeiten, sich vernetzen und gegenseitig unterstützen, erzielen sie konkrete Vorteile und Mehrwert für Bocholt.

〉Regelmäßiger Austausch und wiederkehrende Formate werden gefördert.

〉Beispiele und Ideen: Kulturinstitutionen werben auf ihren Veranstaltungen für andere Bocholter Kulturangebote (z.B. Flyer auslegen, Video-Präsentation im Vorfeld einer Veranstaltung, Roll-Up mit „Auch interessant in Bocholt…).

In Bocholt finden regelmäßig Kulturevents an markanten „Wirtschaftsorten“ und an der Hochschule statt, die besonders geschätzt werden und „typisch Bocholt“ sind.

〉Kulturinstitutionen kooperieren mit der Bocholter Wirtschaft, entwickeln gemeinsame Events und nutzen deren Flächen als Spielorte. Idealerweise entsteht ein inhaltlicher Bezug zu den Locations.

〉Die Hochschule wird ebenfalls als Veranstaltungsort zum Teil des Kulturlebens.

〉Beispiele und Ideen: Fahrrad-Touren zu Unternehmen.

Studierende der Westfälischen Hochschule schätzen und nutzen das Bocholter Kulturangebot. Die Kultur stellt damit eine wichtige Verbindung zwischen Hochschule und Stadtgesellschaft her – und erhöht so die Sichtbarkeit der Hochschule in der Stadt.

〉Es werden gezielt Formate und Veranstaltungen angeboten, die sich besonders an junge Menschen/Studierende richten.

Dazu gehören auch Veranstaltungen auf dem Campus.

〉Bocholter Kulturinstitutionen prüfen kontinuierlich, wie sie ihre Programme für Studierende attraktiv gestalten und wirksam kommunizieren können.

〉Beispiele und Ideen: Förderung von vergünstigten/kostenlosen Eintrittskarten für Studierende (z.B. Theaterverein).

Marken-MErker zum Ausdrucken

Alle 11 Regeln auf einen Blick.

Markenportal Bocholt

Diese Website beschreibt Elemente der visuellen Identität von Bocholt und wie diese verwendet werden können.

Das Markenportal Bocholt wird vom Stadtmarketing Bocholt in Zusammenarbeit mit der Stadt Bocholt betrieben. Es wird nach Bedarf um weitere Inhalte ergänzt.

Bei Fragen oder Anregungen zur Stadtmarke Bocholt wenden Sie sich an die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt  mbH & Co. KG unter stadtmarke@stadtmarketing-bocholt.de .

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